Zentralvereinigung der Architekten

Österreich - Steiermark

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Die steirischen Nominierungen 2010

Die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs (ZV) verleiht seit 1967 jährlich den Bauherrenpreis. Der undotierte Preis würdigt Auftraggeber und Auftraggeberinnen, die sich in besonderer Weise um das Zustandekommen qualitätsvoller Architektur verdient gemacht haben und zählt bis heute zu den renommiertesten und begehrtesten Architekturpreisen in Österreich.

MP09
MP09 Headquarters Graz: Internationaler Hauptsitz des renommierten Design-Unternehmens am Südrand von Graz; an exponierter Stelle eine markant raumatmende, raumgreifende Baugestalt; exzellenter Einsatz des Bauherren in allen Phasen der Projektsteuerung.

Während Image, Anspruch und Form des Bauherrenpreises seit seiner Entstehung im Wesentlichen unverändert geblieben sind, haben sich das Berufsbild der ArchitektInnen, die Rolle der Bauherrenschaft und das Verhältnis der PartnerInnen im Bauprozess stark verändert. Zusätzlich ist in den vergangenen Jahren die Zahl der niveauvollen Einreichungen stark gestiegen. Daher hat sich die Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs unter Präsidentin Marta Schreieck zu einer Reform des traditionsreichen Preises entschlossen, um eine intensive Auseinandersetzung mit den einzelnen Bauten und ihrer Entstehungsgeschichte zu gewährleisten und die Leistungen der Bauherren deutlich herauszufiltern.

Hengsberg
Turn- und Mehrzweckhalle Hengsberg, Zubau: Überzeugender Input des Bürgermeisters mit Folgen in lokalen Baurichtlinien; räumliche und funktionelle Aufwertung im Ortskern; ganztägig intensiv genutzt; Hallendach als grandioser neuer Balkon der 1400 Einwohner Gemeinde.

Erstmalig wurden daher beim Bauherrnpreis 2010 die Einreichungen in einem zweistufigen Verfahren beurteilt. Pro Bundesland wurden maximal fünf vorbildliche Bauten für den Bauherrenpreis nominiert, was in Summe österreichweit 32 Nominierungen ergab. Unter den Nominierungen befinden sich 5 steirische Projekte.

Mönichwald
Volksschule Mönichwald: Der Bau ersetzt die alte Schule, schafft einen Platz im Ort, dient mit dem Turnsaal – ganz in regionalem Holz – auch gemeinschaftlichen Nutzungen; intensive Kooperation Bauherrschaft/Planer in der Umsetzung nach dem Wettbewerb.
Gröbming
Panoramabad Gröbming: Nach schwieriger Vorgeschichte Realisierung eines wirtschaftlich und funktional für die Region wichtigen Projektes dank engagierter Gemeindepolitik; in Form und Material bewusste Alternative zu den gängigen Formalismen des Genres.
Römerstein
Überdachung Römerstein (Lebig, Gemeinde Eichberg): Ein für die Oststeiermark einmaliger archäologischer Fund, dessen kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung Bgm. Peter Uhl erkannte und für dessen Überdachung er eine Finanzierung mit öffentlichen und privaten Mitteln organisierte.

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Am Freitag, 12. November im MUMUTH in Graz. Das Programm als PDF herunterladen...