Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs - Steiermark
Deutsch English Italiano Slovenščina

Die ZV in der Presse

 

Der Sitzkreis als INSIDER GRAZ: Martin Krammer

Verraten Sie uns eine junge kulturelle Initiative, die selbst Insidern noch nicht bekannt ist!
Wahrscheinlich gibt es unglaublich viel außerhalb des eigenen, bescheidenen Wahrnehmungsfeldes. In letzter Zeit sind mir allerdings die Regungen einer alten Institution aufgefallen. Bei der über 100 Jahre alten Zentralvereinigung der Architekten (ZV) treffen sich wieder junge ArchitektInnen zum sogenannten „Sitzkreis“, um aktuelle Themen der Profession zu diskutieren. Das hat Potential, spannend zu werden.
Zentralvereinigung der ArchitektenMariahilferstraße 2, 8010 Graz

Der ganzen Blogg zum Nachlesen ... Weiter

 

 

Unsere Diskussionsrunde "Sitzkreis" hat es in die Presse / Spectrum geschafft. "Einmal was Gscheites bauen", ist nicht nur ein Zitat von Burkhard Schelischansky aus unserem "Sitzkreis", sondern der Titel des aktuellen Artikels von Karin Tschavgova (Auszug), 03.05.2014:

"In Graz hat sich kürzlich mit Unterstützung der Zentralvereinigung der Architekten ein „Sitzkreis“ formiert, in dem junge Architekten ihre teils prekäre Lage thematisieren und Möglichkeiten zur Verbesserung diskutieren. Aufbruchstimmung herrscht dabei nicht, aber es gibt einen Konsens darüber, dass das Bündeln von Energie und Ideen mehr Chancen birgt, etwas auf die Beine zu stellen und auf die junge Architekturpotenz aufmerksam zu machen, als das einsame Grübeln vor dem Computer im improvisierten Einmannbüro. (...)

Solche Zuversicht strahlen die jungenArchitekten im Grazer Sitzkreis derzeit nicht aus. Aber noch sind sie engagiert, wollen „einmal was Gscheites bauen“, wollen gemeinsam neue Aufgaben suchen."

Der ganze Artikel zum Nachlesen ... Weiter

 

 

Anläßlich unserer Diskussionsreihe Sitzkreis #01 erschien auf GAT.st folgendes Kommentar von Karin Tschavgova.

Aber Hallo! / 5

Nach Wikipedia ist der Sitzkreis eine „Sozialform“, bei der hierarchisch hervorgehobene Positionen im Unterricht aufgehoben werden.

Schüler und Lehrer sitzen im Kreis und haben einander im Blickfeld. Offene Diskussionen sollen so besser geführt werden können, der Verfestigung von isolierten Kleingruppen in der Klassengemeinschaft kann besser entgegen gewirkt werden. Nun hat die ZV Steiermark ein Veranstaltungsformat ins Leben gerufen, das den hiesigen Architekturschaffenden die Möglichkeit gibt, regelmäßig Gedankenaustausch zu betreiben und zu diskutieren - den „Sitzkreis“. Eine Sitzanordnung, die Moderation im Hintergrund, c’est tout! Das Ganze lebt von der Beteiligung jedes Einzelnen und das ist gut so, aber zugleich die Schwierigkeit solcher locker geführten Gespräche. Wie vermeidet man, dass Themen nur angerissen werden, die Auseinandersetzung damit oberflächlich bleibt, weil der Sitznachbar in seinem Wortbeitrag abschweift? Wie verhindern, dass die Resultate solcher Abende beliebig bleiben, ihr Erkenntniswert zu gering, um noch einmal einen Abend zu opfern? Für außen stehende Beobachter wie mich war der Auftakt informativ und erkenntnisreich.

05/03/2014, Karin Tschavgova

Lesen Sie weiter...

http://www.gat.st/news/aber-hallo-5

 

Anlässlich der Ausstellung des Bauherrenpreises 2013 in Graz (HDA, Palais Thinnfeld) vom 06.03. - 09.03.2014 ein Bericht im Falter (Ausgabe 10/14, Seite 53) zum Thema Baukultur.

Der Bauherrenpreis in der Kleine Zeitung vom 18.10.2013:

Anlässlich der Bauherrenpreisverleihung 2013 meldete sich die ZV kritisch zur aktuellen Baukultur und Bauqualität in den Medien.

Stellungnahme der ZV Steiermark ...

... zum Kommentar von Karin Tschavgova
"ZV kritisiert Verlust an Bauqualität in Graz"

(09.10.2013, www.gat.st)

Liebe Karin Tschavgova, liebe Leser!

Die Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs verleiht seit 1967 regelmäßig den ›Bauherrenpreis‹. Jedes Jahr im Vorfeld des Festaktes zur Preisverleihung findet die ZV Bundesversammlung statt, bei der intensiv über die Qualität der eingereichten Projekte und über den seit einigen Jahren sich stetig abzeichnenden Qualitätsverlust an Baukultur im Bundesländervergleich diskutiert und reflektiert wird. Eine, von der ZV Steiermark dahingehend geäußerte Kritik ist daher aus fachlicher Sicht durchaus angemessen.

Der Bauherrenpreis hat einen ganzheitlichen Betrachtungsanspruch, der sich nicht auf die reine Architekturqualität der Bauwerke reduziert, sondern seinen Fokus auf die Bauherrenschaft und den Bauprozess legt. Zudem wird dieser Anspruch vor allem auch bei der Abwicklung der Preisträgerfindung entsprechend gelebt: Zwei unabhängige Jurien besichtigen jedes Projekt vor Ort und führen Gespräche mit den ArchitektInnen und BauherrInnen. (Welche anderen Preise betreiben einen solch hohen Anspruch und Aufwand?) Eine zusätzliche Nennung von Projekten, die nicht eingereicht wurden, ist in der Ausschreibung nicht vorgesehen und logistisch sowie organisatorisch nicht umsetzbar. Prinzipiell können in Österreich ausgeführte Bauten oder Freiraumgestaltungen der letzten drei Jahre eingereicht werden. Die Ausschreibung wird österreichweit angekündigt, u. a. auch auf www.architekturwettbewerb.at

Die Einreichung von Projekten von öffentlichen Körperschaften, z. B. der Landes-immobiliengesellschaft Steiermark (LIG), die in einem öffentlichen Wettbewerb ermittelt und entsprechend der gesetzlichen Vorgaben (BVerG) umgesetzt wurden, wird alleine nicht ausreichen, um einen der begehrten Bauherrenpreise zu erhalten. Denn der Bauherrenpreis honoriert nicht rein die Qualität von gebauter Architektur, sondern in erster Linie Persönlichkeiten oder Personenkreise, die sich als BauherrInnen oder AuftraggeberInnen und MentorInnen für die Baukultur in besonderer Weise verdient gemacht haben und in einem intensiven Arbeitsprozess durch besondere Synergien in der Zusammenarbeit mit ArchitektInnen innovative Bauprojekte realisieren konnten. Im Vordergrund stehen dabei folgende Kriterien: die Projektidee, die Projektentwicklung und der Projektablauf; Standortfindung; ArchitektInnenfindung; Anspruch an die Bauaufgabe und last, but not least der besondere Mehrwert und die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit ArchitektInnen.

Von der Qualität der nominierten steirischen Projekte kann man sich persönlich im Rahmen der ZV Veranstaltungsreihe DBMK (Der Bauherrenpreis meines Kollegen, meiner Kollegin) am Freitag, dem 11.10.2013 bei der Ölmühle Fandler von epps architekten und am Freitag, dem 25.10 beim Musikheim St. Nikolai von Gerald Mitterberger überzeugen.
Weiters ist im November das ZV Herbstfest geplant – genauere Veranstaltungshinweise folgen. Voraussichtlich wird auch dieses Jahr GAT und ZV gemeinsam zur Weihnachtsfeier 2013 einladen.

Gegenwärtig arbeitet die ZV Steiermark an der Verdichtung ihrer Veranstaltungen für das Jahr 2014. Geplant ist eine Ausstellungsreihe Architekturphotographie mit vier Einzelausstellungen (Jänner bis April), in deren Rahmen auch ein Format für eine Diskussionsreihe starten soll. Zudem organisiert die ZV zu den Architekturtagen im Mai wieder eine Tour. Und im Juni soll die Wanderausstellung „Bauherrenpreis 2013“ nach Wien, Linz und Klagenfurt auch in Graz Station machen.

Alle Veranstaltungen der ZV Steiermark richten sich selbstverständlich auch an Nichtmitglieder der ZV. (Übrigens sind meistens bei den ZV-Veranstaltungen mehr Nichtmitglieder als Mitglieder anwesend.)

Für all diese Projekte müssen gesondert Sponsoren, Förderer und Räumlichkeiten gesucht werden. Der Vorstand der ZV arbeitet ausschließlich ehrenamtlich.
Die ZV Steiermark steht jeder konstruktiven Anmerkung, Anregung, Mitarbeit und Diskussion jederzeit offen gegenüber und ist u. a. über

facebook:      https://www.facebook.com/pages/ZV-Steiermark/25212047519
per E-Mail :   office(at)zv-steiermark.org
per Post:       Palais Thinnfeld / Mariahilferstraße 2 / A-8010 Graz
oder mittels persönlicher Ansprache des Vorstandes erreichbar.

Das Zitat, die sinkende Innovationslust betreffend, wird in dem Artikel der „Kleinen Zeitung“ missverständlich verwendet und aus dem Zusammenhang gerissen. Es wurde seitens der ZV darauf hingewiesen, dass den meisten ArchitektInnen ein großes Innovationspotenzial innewohnt, welches unter anderem im Rahmen gut vorbereiteter Wettbewerbsverfahren entfaltet werden könnte. Angesprochen wurde die (zumeist nicht vorhandene) Rolle von ArchitektInnen in der Phase der Grundlagenermittlung von Projekten und Wettbewerbsauslobungen. In der gegenwärtigen Praxis werden zum einen so wenige Wettbewerbe ausgelobt wie schon lange nicht mehr, zum anderen zwingt das enge Korsett von vordefinierten Raum- und Funktionsprogrammen sowie das allen vorangestellte Entscheidungskriterium der minimalen Baukosten bei maximaler Ausschöpfung von Nutzflächen die PlanerInnen zum Pragmatismus. Das Brechen der Wettbewerbsvorgaben sowie das Überschreiten der (oft unrealistisch) tief angesetzten Baukosten zugunsten eines innovativen Projektes liegt allein im hohen Risiko des innovativen Planers. Hinzu kommt, dass speziell in Graz derzeit vor allem in Wohnbauten investiert wird, deren Erscheinung vor allem vom gewohnten Standard der Wohnbaugenossenschaften geprägt wird.

10.10.2013 ZV Steiermark

Lesen Sie nach ...

www.gat.st/news/stellungnahme-der-zv-steiermark

 

 

ZV kritisiert Verlust an Bauqualität in Graz

Karin Tschavgova kommentiert den Befund als zu undifferenziert und damit der Gefahr ausgesetzt, selbstschädigend zu sein.

Die steirische Sektion der Zentralvereinigung der Architekten hat eine Pressekonferenz einberufen und beklagt den Verlust an Baukultur in der Steiermark (O-Ton Walter Titz, Kl. Zeitung 3.Oktober). Der Anlass: Die Vergabe der heurigen Bauherrenpreise, zu der die Vorjury der Steiermark nicht mehr als zwei eingereichte steirische Bauten nominieren wollte oder - wie sie betonte – konnte, da die Qualität der insgesamt 14 steirischen Einreichungen nicht mehr an Preiswürdigem hergab. Aus Graz kam keines der beiden nominierten steirischen Bauwerke.

Nun könnte man diesen Umstand als traurigen konstatieren, man könnte in die Klage der ZV, die auch die derzeitige Tätigkeit der Grazer ASVK einschließt, einstimmen und hoffen, dass auch Leser und Leserin des kurzen Berichts von der Pressekonferenz und des diesbezüglichen Kommentars, den Walter Titz auf der schon wesentlich weniger frequentierten Kulturseite platzierte, diese Mitteilung so interpretieren: es gab heuer nicht mehr an Qualität.

09.10.2013, Karin Tschavgova

Lesen Sie weiter und hören Sie das Interview mit der ZV Steiermark in Radio Steiermark ...

http://www.gat.st/news/zv-kritisiert-verlust-bauqualitaet-graz

 

 

Kleine Zeitung vom 03.10.2013:

Österreichischer Bauherrenpreis 2013 entschieden

Fünf Tage lang – vom 19. bis zum 23. August 2013 war die Jury, bestehend aus Arno Brandlhuber/Berlin, Christian Kühn/Wien und Dorte Mandrup/Kopenhagen, durch ganz Österreich unterwegs, um aus den 30 Projekten, die zuvor von den bundesländerweise tätigen Nominierungsjurien aus insgesamt 90 Einreichungen ausgewählt wurden, die Preisträger 2013 zu ermitteln. 2.500 km wurden zurückgelegt und keine Mühen gescheut, um sich zwischen der pannonischen Tiefebene und den hochalpinen Gletschergebieten ausführlich mit den nominierten Objekten und deren BauherrInnen auseinanderzusetzen.

In diesem Jahr wurden in insgesamt fünf Bundesländern sieben BauherrInnen mit Projekten unterschiedlichster Prägung ausgezeichnet. Steiermark, Burgenland, Niederösterreich und Tirol gingen dabei leer aus.

04.10.2013, ZV Österreich

Lesen Sie weiter ...

www.gat.st/news/oesterreichischer-bauherrenpreis-2013-entschieden

 

Österreichischer Bauherrenpreis 2013_Nominierungen Steiermark

Am 4. Oktober 2013, um 18.00 Uhr erfolgt die Verleihung des Österreichischen Bauherrenpreises 2013 in Salzburg. Aus vierzehn in der Steiermark eingereichten Projekten hat die Jury, bestehend aus Arch. Martin Brischnik / Graz, Arch. Maria Flöckner / Salzburg und Arch. Christoph Kalb / Vorarlberg, folgende zwei Projekte nominiert:

_ Ölmühle Fandler, Pöllau

Bauherr: Julia Fandler / Ölmühle Fandler
Architekten: epps Ploder Simon ZT GmbH

_ Musikheim, St. Nikolai im Sausal

Bauherr: Marktgemeinde St. Nikolai im Sausal
Architekt: Architekt DI Gerhard Mitterberger

04.10.2013, ZV Steiermark

Lesen Sie weiter ...

www.gat.st/news/oesterreichischer-bauherrenpreis-2013nominierungen-steiermark